SEO-Tools

SEO- und GSO-Tools im Keimeno Backend

Die App SEO Booster unterstützt Sie dabei, Ihre Website für klassische Suchmaschinen und moderne KI-Antwortsysteme aufzubereiten. SEO steht für Suchmaschinenoptimierung. GSO bedeutet Generative Search Optimization und bezeichnet die Optimierung von Inhalten für Systeme, die Antworten zusammenstellen, Inhalte zusammenfassen und Quellen nennen.

Das Modul verbindet redaktionelle, technische und strukturierte Prüfungen. Es zeigt Optimierungspotenziale an, ersetzt jedoch keine fachliche Kontrolle. Suchmaschinen und KI-Systeme entscheiden weiterhin selbst, ob und wie sie eine Seite indexieren, darstellen oder als Quelle verwenden.

Voraussetzungen und Einrichtung

  1. Prüfen Sie in der App- beziehungsweise Modulverwaltung, ob SEO Booster installiert und aktiviert ist.
  2. Öffnen Sie im Keimeno Backend den Bereich SEO Booster.
  3. Rufen Sie zuerst Settings auf und vervollständigen Sie die zentralen Unternehmens- und SEO-Angaben.
  4. Hinterlegen Sie Logo und Firmenbild sowie vorhandene Profile bei LinkedIn, Facebook, Instagram, X beziehungsweise Twitter und YouTube.
  5. Pflegen Sie bei einem lokalen Unternehmen die geografischen Koordinaten, Öffnungszeiten und gegebenenfalls die Preisspanne. Die Schaltfläche Get geo coordinates unterstützt bei der Ermittlung der Koordinaten.
  6. Speichern Sie die Einstellungen und kontrollieren Sie danach das Dashboard.

Mit Autofill kann das Modul geeignete Basisangaben aus vorhandenen Website-Daten übernehmen. Kontrollieren Sie automatisch übernommene Werte vor der Veröffentlichung, insbesondere Firmierung, Anschrift, Social-Media-Links und Beschreibungen.

Dashboard und empfohlener Arbeitsablauf

Das Dashboard fasst den Zustand der Website in einem Gesamtscore zusammen. Es zeigt unter anderem die Anzahl der Live-Seiten, fehlende und doppelte Meta-Daten, den Zustand der Sitemap, vorhandene SEO-Bilder sowie die Verfügbarkeit der KI-Unterstützung.

Ein sinnvoller Arbeitsablauf ist:

  1. Dashboard prüfen: Auffälligkeiten und Prioritäten erfassen.
  2. Settings vervollständigen: Unternehmensdaten, Bilder, Social Links und Geo-Daten pflegen.
  3. Meta-Daten bearbeiten: jeder wichtigen Seite einen eindeutigen Titel und eine passende Beschreibung geben.
  4. Missing Tags und Aufgaben bearbeiten: fehlende Bild- und Linkattribute korrigieren.
  5. Sitemap und Indexierung prüfen: technische Hindernisse beseitigen.
  6. GSO verbessern: Seitenstruktur, direkte Antworten, FAQ, Trust-Signale und strukturierte Daten optimieren.
  7. Erneut analysieren: die Wirkung der Änderungen kontrollieren.

SEO-Daten einzelner Seiten pflegen

Im Editor einer Inhaltsseite können Sie die Meta-Daten der gewählten Sprache bearbeiten. Zu den wichtigsten Angaben gehören:

  • Meta-Titel: der Seitentitel für Suchergebnisse und Browser.
  • Meta-Beschreibung: eine kurze, aussagekräftige Zusammenfassung des Seiteninhalts.
  • Permalink: eine verständliche und möglichst dauerhafte Adresse der Seite.
  • Bild-ALT-Text: beschreibt den relevanten Bildinhalt für Suchmaschinen und assistive Technologien.
  • Bild-Title: kann ergänzende Informationen zum Bild enthalten.

Meta-Titel und Meta-Beschreibungen sollten den tatsächlichen Inhalt der Seite wiedergeben und sich nicht auf mehreren Seiten wiederholen. Vermeiden Sie reine Aufzählungen von Suchbegriffen. Der Seiteneditor bietet eine klassische Analyse. Mit einer gültigen Premium-Lizenz stehen zusätzlich KI-SEO-Report, GSO-Analyse sowie Vorschläge für Titel und Beschreibungen zur Verfügung.

Klassische SEO-Analyse

Mit Neue Analyse untersucht SEO Booster die aufgerufene Seite. Die Prüfung hilft dabei, grundlegende Schwächen in Struktur, Meta-Daten und Seitenausgabe zu erkennen. Änderungen werden nicht automatisch veröffentlicht. Bearbeiten Sie die Seite, speichern Sie die Korrekturen und starten Sie die Analyse anschließend erneut.

Missing Tags, Bilder und Aufgaben

Der Bereich Missing Tags sucht in Inhaltsseiten, Flex-Templates und Ressourcen-Templates nach fehlenden Attributen. Dazu gehören insbesondere ALT-Texte für Bilder, Title-Angaben für Links und Loading-Attribute für Bilder. Der Bereich Aufgaben fasst gefundene Probleme zusammen und erlaubt die Bearbeitung nach Priorität und Status.

Einige Aufgaben lassen sich mit Quick-Fix automatisch korrigieren. Mehrere automatische Korrekturen werden nacheinander ausgeführt; Fortschritt, erfolgreiche Schritte und Fehler werden angezeigt. Der Vorgang kann abgebrochen werden. Kontrollieren Sie automatisch erzeugte ALT-Texte und andere redaktionelle Werte immer auf fachliche Richtigkeit.

Meta-Check und doppelte Angaben

Check Metas crawlt die Website beziehungsweise die in der Sitemap enthaltenen URLs. Dabei erkennt das Modul unter anderem fehlende oder doppelte Seitentitel, doppelte Meta-Beschreibungen und fehlende Open-Graph-Angaben. Doppelte Meta-Daten erschweren es Suchsystemen, den Unterschied zwischen mehreren Seiten zu verstehen. Formulieren Sie deshalb für jede relevante Seite eine eigene, inhaltlich passende Vorschau.

Seitenscore und Social-Media-Vorschau

Der Seitenscore bewertet wichtige Qualitätssignale einzelner Seiten und stellt Verbesserungsmöglichkeiten gebündelt dar. Nutzen Sie den Wert als Orientierung und nicht als Garantie für eine bestimmte Platzierung.

Mit OG Preview kontrollieren Sie, wie Seiten beim Teilen erscheinen können. Das Modul bietet Vorschauen für Google, Facebook, X und LinkedIn. Prüfen Sie insbesondere Titel, Beschreibung und Vorschaubild. Die tatsächliche Darstellung kann vom jeweiligen Anbieter abhängen und durch dessen Zwischenspeicher zeitverzögert aktualisiert werden.

Sitemap-Qualität und Indexierung

Die Sitemap-Qualität prüft, ob die sitemap.xml vorhanden und verwendbar ist. Untersucht werden unter anderem URL-Qualität, Statuscodes, Weiterleitungen, veraltete Einträge, leere Seiten und Ressourcenseiten ohne nutzbaren Inhalt oder passendes Template.

Die Indexierungsprüfung untersucht:

  • Erreichbarkeit und Regeln der robots.txt,
  • noindex-Hinweise,
  • Canonical-Links,
  • HTTP-Statuscodes und Weiterleitungen,
  • HTTPS-Ausgabe und gemischte unsichere Inhalte.

Ein fehlender oder falscher Canonical-Link, eine unbeabsichtigte noindex-Angabe oder eine blockierende Robots-Regel kann die Indexierung beeinträchtigen. Ändern Sie solche technischen Einstellungen nur, wenn die beabsichtigte Ziel-URL eindeutig feststeht. Probleme eines SSL-Zertifikats werden als globales Website-Thema behandelt und nicht für jede einzelne Sitemap-URL wiederholt.

Schema.org und strukturierte Daten

Im Schema.org Manager steuern Sie strukturierte JSON-LD-Daten. SEO Booster erzeugt bereits Angaben für LocalBusiness und WebPage. Zusätzlich können je nach Website unter anderem folgende Typen aktiviert und gepflegt werden:

  • Organization und WebSite für Unternehmen und Website,
  • Article für redaktionelle Beiträge,
  • FAQPage für tatsächlich sichtbare Fragen und Antworten,
  • Service für eine angebotene Dienstleistung,
  • Product für ein konkretes Produkt.

FAQ-Einträge werden im Format Frage? | Antwort mit einer Frage pro Zeile erfasst. Service und Product besitzen eigene Felder für Name und Beschreibung. Aktivieren Sie nur Typen, die den sichtbaren Seiteninhalt korrekt beschreiben. Über den verlinkten Schema Validator kann die Ausgabe extern geprüft werden. Die manuelle Pflege ist eine Basisfunktion; die KI-Erstellung von FAQ-, Service- und Product-Daten erfordert SEO Booster Premium.

Was prüft die GSO-Analyse?

GSO optimiert Inhalte dafür, dass generative Such- und Antwortsysteme sie leichter verstehen, zusammenfassen, zitieren und als vertrauenswürdig einordnen können. Der Bericht bewertet insbesondere:

  • ausreichende Inhaltstiefe und Textumfang,
  • eine eindeutige H1 und eine sinnvolle H2-Struktur,
  • kurze direkte Antworten, beispielsweise unter „Kurz gesagt“, „Auf einen Blick“ oder „Fazit“,
  • echte, nutzerorientierte FAQ-Fragen,
  • passende JSON-LD- und Schema.org-Daten,
  • Trust-Signale wie Autor, Datum, Kontakt oder Unternehmensbezug,
  • interne Links zu inhaltlich verwandten Seiten.

Die seitenbezogene GSO-Analyse wird im SEO-Bereich des Seiteneditors gestartet. Der modulweite GSO Content Check vergleicht reguläre Inhaltsseiten, ordnet Ergebnisse nach Priorität und kann nach Sprache gefiltert werden. Die technische 404-Seite wird dabei nicht wie ein redaktioneller Inhalt bewertet.

Trust-Signale und KI-Sichtbarkeit

Der Bereich Trust-Signale unterstützt dabei, nachvollziehbare Angaben zu Unternehmen, Autoren, Aktualität und Kontaktmöglichkeiten zu erkennen. Solche Informationen helfen Besuchern und maschinellen Systemen, Herkunft und Verantwortlichkeit eines Inhalts besser einzuordnen.

KI-Sichtbarkeit führt Live-Abfragen bei konfigurierten KI-Suchsystemen durch und prüft, ob Firma oder Domain in Antworten beziehungsweise Quellen erkannt werden. Unterstützt werden OpenAI beziehungsweise ChatGPT, Perplexity und Gemini. Die Ergebnisse sind Momentaufnahmen und können sich je nach Modell, Datenbestand und Formulierung der Anfrage ändern.

API-Zugänge für KI-Sichtbarkeit einrichten

  1. Erstellen Sie beim gewünschten Anbieter einen eigenen API-Schlüssel.
  2. Tragen Sie den Schlüssel in den SEO-Booster-Settings in das passende Feld für OpenAI, Perplexity oder Gemini ein.
  3. Speichern Sie die Konfiguration.
  4. Öffnen Sie KI-Sichtbarkeit und kontrollieren Sie Status, erkannte Nennungen, Antworten und Quellen.

API-Abfragen können beim jeweiligen Anbieter Kosten verursachen. Geben Sie API-Schlüssel nicht weiter, verwenden Sie nach Möglichkeit ein getrenntes Projekt mit Kostenlimit und widerrufen Sie nicht mehr benötigte Schlüssel.

llms.txt für KI-Systeme

Im GSO Content Check kann eine llms.txt erzeugt und als Vorschau kontrolliert werden. Sie stellt ausgewählte Website- und Inhaltsinformationen in kompakter Form bereit. Die Datei ist eine ergänzende Orientierung für geeignete Systeme. Sie erzwingt weder eine Indexierung noch eine Nennung in KI-Antworten.

Barrierefreiheit und technische Qualität

SEO Booster enthält außerdem einen WCAG-2.1-Check. Barrierefreie Struktur, aussagekräftige Alternativtexte und verständliche Bedienelemente verbessern die Nutzbarkeit und können zugleich die maschinelle Verständlichkeit einer Seite erhöhen. Automatische Hinweise ersetzen keine vollständige manuelle Barrierefreiheitsprüfung.

Basisfunktionen und Premium

Ohne SEO-Booster-Premiumlizenz stehen die wesentlichen Basiswerkzeuge zur Verfügung:

  • Dashboard und Settings,
  • klassische Seiten-SEO-Analyse,
  • Missing-Tags- und Meta-Prüfungen,
  • Seitenscore und OG Preview,
  • Sitemap- und Indexierungsprüfung,
  • manuelle Schema.org-Pflege.

Eine gültige SEO-Booster-Premiumlizenz wird unter anderem für folgende Funktionen benötigt:

  • KI-SEO-Report und GSO-Report,
  • modulweiter GSO Content Check und KI-Sichtbarkeit,
  • Trust-Signale und erweiterte WCAG-Funktionen,
  • KI-Vorschläge für Meta-Titel und Meta-Beschreibung,
  • KI-Erstellung strukturierter Daten,
  • KI-generierte ALT-Texte und Bulk Quick-Fixes,
  • Kundenreport beziehungsweise SEO- und GSO-Gesamtbericht.

Geschützte Funktionen werden nicht nur in der Oberfläche, sondern auch serverseitig auf eine gültige Lizenz geprüft. Je nach Funktion muss zusätzlich die Keimeno-KI-Unterstützung beziehungsweise ein passender API-Zugang eingerichtet sein.

Kundenreport

Der Premiumbereich kann die wichtigsten SEO- und GSO-Ergebnisse in einem Kundenreport zusammenfassen und als PDF bereitstellen. Der Bericht eignet sich zur Dokumentation des aktuellen Zustands und zur Abstimmung der nächsten Maßnahmen. Prüfen Sie vor der Weitergabe, ob Analysezeitpunkt, Domain und Aussagen noch aktuell sind.

Empfehlungen für die laufende Pflege

  • Prüfen Sie neue Seiten vor der Veröffentlichung auf Titel, Beschreibung, Permalink und Bildtexte.
  • Verwenden Sie pro Seite eine eindeutige H1 und eine nachvollziehbare Überschriftenstruktur.
  • Beantworten Sie zentrale Nutzerfragen konkret und sichtbar im Seiteninhalt.
  • Veröffentlichen Sie nur strukturierte Daten, die mit dem sichtbaren Inhalt übereinstimmen.
  • Kontrollieren Sie Sitemap, Indexierung und Aufgaben nach größeren Inhalts- oder Template-Änderungen erneut.
  • Aktualisieren Sie veraltete Inhalte und kennzeichnen Sie Autor beziehungsweise Aktualisierungsdatum, wenn dies fachlich sinnvoll ist.
  • Bewerten Sie automatische und KI-generierte Vorschläge redaktionell, bevor Sie sie übernehmen.

Wichtiger Hinweis

Ein hoher Score, vollständige Meta-Daten oder eine erfolgreiche GSO-Prüfung garantieren weder eine bestimmte Position in Suchergebnissen noch die Aufnahme in eine KI-Antwort. Die Werkzeuge helfen, technische Hindernisse und redaktionelle Schwächen zu erkennen. Entscheidend bleiben hilfreiche, korrekte, aktuelle und für die Zielgruppe relevante Inhalte.